Grüße aus den Bergen

Seit Anfang April sind Mama, Papa und wir drei Katzen in den Bergen. Papa muss natürlich arbeiten, aber er sagt, die eine Stunde Fahrt nach Cluj und wieder zurück nimmt er gerne auf sich. An manchen Tagen arbeitet er sogar von zuhause aus. Mama sitzt auch viel am Laptop und bastelt an ihren Projekten. Sie sagt, hier oben im Haus, mitten in der Natur, kann sie sich gut konzentrieren und kommt mit allem gut voran.

Mama hat euch ja schon erzählt, dass die beiden Kitten Holger und Heidi adoptiert wurden und nun in Deutschland wohnen. Die kleine Helene ist noch hier. Ich verstehe mich eigentlich recht gut mit ihr, nur manchmal nervt sie mich, wenn sie nicht verstehen will, dass ich nicht spielen möchte. Außerdem plappert sie den lieben langen Tag vor sich hin. So ein geschwätziges Tier ist mir noch nie untergekommen. Bla bla bla, die ganze Zeit. Auch nachts. Dann sind Mama und Papa natürlich “sehr begeistert”! Generell hat sie es noch nicht so gut verinnerlicht, dass wir nachts die beiden Hoomans nicht stören sollen. Denn sonst sind sie am Morgen sehr unausgeschlafen und nicht so gut drauf. Naja, das junge Ding ist ja erst knapp 7 Monate alt und muss noch viel lernen 🙂

Offiziell adoptiert haben wir Helene übrigens noch nicht. Aber ich glaube nicht, dass Mama und Papa sie wieder hergeben wollen. Plappertüte und Störenfried hin oder her 🙂 🙂

Ansonsten ist bei uns eher business as usual. Ich genieße den Frühling und lasse mir die Sonne aufs Perserfell scheinen. Ich beobachte auch gerne die Vögel, die hier vor dem Fenster hin- und herfliegen. Manchmal kommt auch das Eichhörnchen und sagt uns Grüezi. Auf den Balkon darf ich leider noch nicht, es sei noch zu alt, sagte Mama. Und ich erkälte mich ja immer so schnell.

Am Sonntag jedoch ist es mit der Ruhe kurzzeitig vorbei. Dann geht es zurück nach Cluj. Wahrscheinlich kommen wir erst wieder zu den orthodoxen Pfingsten, Mitte Juni, hier hoch in die Karpaten. Solange machen wir es uns in der Stadt gemütlich und beobachten die Leute vom Fenster aus bei all den Dingen, die sie so tun.

Miau… Eure Emily

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