Archive | June 2015

Deutscher Gasthof Cluj-Blick

IMG_4877IMG_4879Oh, am Sonntag Mittag haben wir wieder etwas Tolles in unserer Umgebung entdeckt… ein neuer deutscher Gasthof, ungefähr 15 Autominuten von Cluj entfernt und mitten drin in der schönen grünen Landschaft.

Vor 3 Wochen wurde der Gasthof Cluj-Blick eröffnet und als Florian und ich davon erfuhren, machten wir sofort Ausflugspläne 🙂

Die Besitzer kommen aus Dortmund und Aachen und haben sich ein kleines Träumchen mitten in Siebenbürgen gebaut. Wir hatten das Glück, uns mit den beiden etwas unterhalten zu können. Man merkt sofort, dass sie mit Leib und Seele bei der Sache sind und ich glaube wirklich, dass ihre Pläne funktionieren werden.

IMG_4885IMG_4883Der Restaurantteil sieht sehr idyllisch und gemütlich aus. Man fühlt sich in die Alpen versetzt, wo man nach einer langen Wanderungen ein Glas Wein (oder Bier für meinen Göttergatten) und wohlbekannte Hausmannskost bestellt. Alles ist hübsch dekoriert, die Bänke und Stühle sind gemütlich und der Kachelofen lässt den Raum wie eine heimelige Stube wirken. Fast schon romantisch… 😉

Das Essen sei natürlich auch erwähnt. Florian und ich wählten die Rouladen. Lecker… wie bei Muttern zu Hause. Zum Nachtisch gab es einen ebenso leckeren Kuchen, den der Hausherr höchst persönlich zauberte. Die Karte gibt aber noch allerhand andere deutsche Köstlichkeiten her. Nürnberger Rostbratwürste, Sauerkraut, Mettwurst und die allseits beliebte gute alte Currywurst stehen genauso auf den Programm wie frische Waffeln mit Puderzucker (uvm.).

IMG_4896Alles in allem hatten wir eine tolle und leckere Zeit in dem Gasthof. Hoffentlich schaut der Sommer bald mal wieder in Cluj vorbei, denn die Terrasse vom Cluj-Blick ist wunderschön. Da lässt es sich bestimmt super gut aushalten. Mit uns zusammen sassen noch einige rumänische Familien im Raum und assen zu Mittag. Es hat uns richtig gefreut, dass nach so kurzer Zeit die Gäste schon zahlreich eintrudeln und dass sich der Gasthof als Ausflugsziel und Restaurant herumspricht.

Schaut doch mal vorbei, wenn ihr die Gelegenheit dazu habt. Vielleicht kann man dort auch bald schon übernachten.

Also macht weiter so, ihr beiden, und bis bald!

Eure Cindy

Sommerfest in Cluj

IMG_3886Am Freitag haben Florian und ich seit langem mal wieder richtig schön gefeiert 🙂

Der deutsch-sprachige Wirtschaftsclub hatte nämlich zum jährlichen Sommerfest gerufen und ca 300 Gäste kamen in das schöne Restaurant am Stadtrand vom Cluj.

Der Abend war gespickt mit tollen Gästen. Erst sprach der Bürgermeister der Stadt ein paar Worte, einige Standardtänzer zeigten eine tolle Show, es gab einen Mentalisten, der sein Können zur Schau stellte, und für einen guten Zweck gab es eine kleine Versteigerung.

Viele Programmpunkte fanden in rumänischer Sprache statt, und da die Übersetzung leider nicht immer gut klappte, verstanden Florian und ich nicht alles. Ein gutes Sprachtraining war es aber allemal…

Nebenbei wurde natürlich geschlemmt, getrunken und richtig viel geplaudert. Ich hab einige sehr interessante Leute kennen gelernt und auch Florian fand tolle Gesprächspartner. Während er allerhand spannende Neuigkeiten austauschte, stand ich mit unseren guten Bekannten, die wir schon sehr ins Herz geschlossen haben, zappelnd auf der Tanzfläche… 😉

Schön war’s!! Im nächsten Jahr gerne wieder. Hahahaha 🙂

Eure Cindy

 

Grüezi Uckermark!

thPVVAJM7MIn der letzten Woche war ich mal wieder in meiner uckermärkischen Heimat 🙂

In diesem Jahr stehen uns noch unsere beiden Hochzeitsfeiern ins Haus, eine im Süden, wo Florian herkommt und eine im Osten, wo ich aufwuchs. Nun sind wir zwar schon fast ein Jahr verheiratet, aber wir kommen aus dem Feiern und Heiraten nicht raus. Formell getraut wurden wir im Juli 2014 in Horgen, in der schönen Schweiz. Nur Florians Eltern, die auch unsere Trauzeugen sind, waren dabei. Der Moment war so schön und privat und wir waren total überwältigt und glücklich, nun tatsächlich verheiratet zu sein 🙂

Dann erlebten wir im Mai unsere private Zeremonie in Weiss am Strand der Seychellen. Nur wir beide waren vor Ort. Der Standesbeamte war zwar echt, die beiden Trauzeugen (Angestellte vom Hotel) auch, aber diese Zeremonie, die Gelübde, der Ringtausch etc. waren nur für uns. Das war ein herrlicher Moment. So eine Zeremonie könnte ich jedes Jahr machen… Hahahaha 🙂

Und nun kommen noch die beiden Feiern im August und September mit unseren Familien und Freunden. Dort sagt aber keiner mehr “Ja”, sondern es wird nur noch gefeiert. Dafür gibt es allerdings noch allerhand zu planen. Deshalb flog ich für eine Woche in die Heimat… und natürlich, was noch wichtiger ist, um meine Familie wiederzusehen. So oft im Jahr ergibt sich die Gelegenheit ja leider nicht…

IMG_4845IMG_4846Schön war’s mal wieder. Die Schafskälte hielt zwar kurzzeitig Einzug, aber wir hatten auch tolle Sonnenstunden, die wir im Garten verbrachten. Die Erdbeeren sind grad reif und Mutti freute sich über ihre angereiste “Erntehelferin”.

Im Garten blüht und gedeiht wieder alles mögliche. Kartoffeln, Kohl, Brokkoli uvm. Die Kirschen sind auch bald reif (die jedenfalls, die Papa vor den Staren schützen kann!).

IMG_4856IMG_4850Hier, in dieser grünen Oase kann man wunderbar die Beine hoch legen und die Seele baumeln lassen. Aber ich hatte ja auch einiges zu tun. Ich hab mich mit allerhand Leuten wegen der Feiervorbereitungen getroffen. Es lief alles glatt und wir sind tatsächlich in unseren Planungen ein ganzes Stück weitergekommen. Das freut uns sehr. Lange ist es ja nicht mehr… dann können die Sausen steigen 😉

Wenn Florian und ich im August wieder in die Uckermark kommen ist Himbeerzeit.. .mmmhhhh… darauf freuen wir uns schon. Da wird wohl nicht viel am Strauch bleiben 🙂

Eure Cindy

 

 

Pilzsucher

IMG_4858IMG_4859In den nächsten Tagen wird’s bei uns wohl nur noch leckere Pilzgerichte geben!! Freunde von uns führten uns heute in die geheimen Pilzplätze in Baisoara ein 🙂

Es hatte in den Tagen zuvor sehr viel geregnet und der Boden war sehr weich. Trotzdem hatten wir richtig viel Spass.

Der Spass beginnt aber natürlich erst dann, wenn man auch was findet. Och, und wie wir fündig wurden.., wunderbare, feste Steinpilze, die sogar ungekocht schon toll riechen.

IMG_4863Pfifferlinge wachsen dort auch wie Sand am Meer, aber irgendwie waren wir beide dafür etwas blind. Wir haben nicht einen entdeckt. Unser Bekannter fand dafür um so mehr und packte sehr grosszügig viele von sich in unser Körbchen 🙂

Daran können wir uns nun sattessen! Apropos sattessen, gleich gibts’ Abendessen: Bratkartoffeln mit Pilzen und Spiegeleier… mmmhhh… en gute!

Eure Cindy

 

Wo ist der Sommer???

Wo ist er denn der Sommer hin??? Pünktlich zum Sommeranfang kommt in Cluj der kalte Regen runter. Nee, so können Flori und ich es uns auf der Dachterrasse nicht schön machen. Da sitzen wir doch so gerne, essen Abendbrot und erzählen uns von unserem Tag.

20150606_164337Von unserer neuesten Errungenschaft muss ich euch aber noch schreiben. TATA: Unser neues Planschbecken! Ein Planschbecken für Erwachsene wohlbemerkt. Hahaha 🙂

Da sitzen Florian und ich nun öfters drin und geniessen die Zeit und die Aussicht. Nur bei sommerlichem Wetter allerdings. Also, redet doch alle mal mit eurem Wettergott. Auf dass die Sonne bald wieder scheinen möge… 😉

Eure Cindy

Mein neuer Kratzbaum

20150612_171128IMG-20150612-WA0005D20150612_172527as is’ er: Mein neuer, toller Kratzbaum 🙂

Jetzt fragt ihr euch sicher – hat die nicht schon mehr als genug Katzenmöbel??? Papa sagt dazu ganz klar JA. Mama sagt, ein neuer Kratzbaum für die Mausi geht doch noch rein ins schöne Heim 😉

Als nächstes fragt ihr euch wohl, warum der Kratzbaum wie ein Wassereis aussieht? Das ist reine Geschmackssache, Leute. Papa belächelt die Farbauswahl. Mama sagt, pink steht mir gut 😉

Ich bin auf jeden Fall restlos begeistert. Mama hat den Baum so vors Fenster gestellt, dass ich bequem rausschauen kann. Herrlich…. Und sie hat ihn übrigens ganz alleine zusammengebaut. Mich lässt das kalt, aber Papa war darüber wiederum restlos begeistert… Hahaha – immer was los bei uns…

Miau… Eure Emily

 

 

 

 

 

Filmwoche am Sonntag – “Selma”

thAm Samstag lief in Berlin das grosse Champions League Finale zwischen Barcelona und Juventus, welches Barca verdient gewann. Daher gabs auch keinen Blockbusterabend. Der letzte Filmabend dieser Woche fand also am Sonntag statt und wir wählten den historisch wichtigen und spannenden Film “Selma”.

Es ist 1965 und Martin Luther King ist mittendrin im Kampf für die Grundrechte der schwarzen Bevölkerung in Amerika. Ein Jahr zuvor erhielt er dafür den Friedensnobelpreis. Nun befindet er sich in Selma, in einer Stadt in Alabama, wo man, wie fast überall in den Südstaaten, die neuen Gesetze zur Gleichberechtigung missachtet und ihnen weiterhin z.B. das Wahlrecht mit hanebüchen Barrieren unmöglich macht.

In Selma zeigt sich die Weisse Obermacht in Form von Sherriff, Gouverneur etc. als besonders skrupellos. Die Selma-Montgomery-Märsche gehen in die Geschichte ein, weil King und seine Mitstreiter mehr als einmal bei ihrem friedlichen Protest einfach niedergeknüppelt werden. Es sterben Menschen, viele werden verletzt.

Der Ku-Klux-Klan wird erwähnt, dessen Ideologie in vielen weissen Köpfen verankert war. Eine weisse ehrbare Hausfrau wollte nichts mit der schwarzen Unterschicht zu haben, sie wollte nicht neben einem Schwarzen im Bus oder im Cafe sitzen, wollte nicht mit ihm reden müssen. Nur als Butler und Hausmädchen duldete man sie. Sie bekamen ihre eigenen Toiletten im Garten und jeden Tag hatte man sie daran zu erinnern “wer der Herr im Hause ist”. Hm, in einigen Köpfen hat sich da leider bis in die heutige Zeit nicht viel getan.

Auch deshalb hat uns dieser Film so gut gefallen, denke ich. Er ist aktueller den je. Zwar hat die USA nun einen schwarzen Präsidenten (nachdem die schwarze Bevölkerung bis in die 60er nicht einmal wählen durfte), aber dann man macht die News an und sieht, wie die Schwarzen in Amerika ausgegrenzt, benachteiligt und in eigene Siedlungen “gesperrt” werden, und man sieht, wie weisse Polizisten einfach die Jagd auf jugendliche Schwarze eröffnen, sie über den Haufen schiessen und dafür nicht vom Gesetz belangt werden. Das macht mich rasend. Über diese Missstände könnte ich mich stundenlag aufregen. Sollte so etwas in einem fortschrittlichen Land vorkommen? Im Gegenzug ziehen die USA aber umheimlich gerne in den Krieg und wollen vorallem den arabischen Ländern die moderne Welt erklären. Nun ja, das ist jetzt vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt, aber ein dumpfer Nachgeschmack bleibt bei all den “legalen” Schiessereien in Baltimore etc.

Zurück zum Film. Nachdem die blutigen Märsche im nationalen TV erscheinen, reisen auch viele Weisse (vor allem Kirchenmitglieder) nach Selma, um an den Protesten teilzunehmen und Martin Luther King zu unterstützen. Auch Weisse sterben nun oder werden brutal verprügelt. Das bringt den Präsidenten Lyndon B. Johnson (der nach Kennedys Ermordung das Amt übernahm) in immer mehr Bedrängnis und letztendlich verabschiedet er ein Gesetz, dass alle Wahlhindernisse für Schwarze beseitigt und dafür sorgt, dass jeder Afroamerikaner an die Urne treten kann.

Der Film ist fantastisch. Wichtig und aufwühlend. Er ist gespickt mit grossartigen Stars wie Tom Wilkinson, Oprah Winfrey, Tim Roth und Martin Sheen. Der Hauptdarsteller David Oyelowo ist der Hammer. Er wurde zu Recht für die Rolle für einen Oscar nominiert, wie ich finde.

Kennt ihr übrigens den 1965er Protestsong “Eve of Destruction” von Barry McGuire? Der Song ist sehr bekannt und erzählt von all den Problemen, die die amerikanische Gesellschaft so mit sich herumtrug. Daran enthalten ist die Liedzeile: Then take a look around to Selma, Alabama

Eure Cindy

Filmwoche am Freitag – “Exodus”

thLGSUZ9DUDie Filmwoche ging am Donnerstag wegen unseres wöchentlichen Rumänisch-Sprachkurses in eine kleine Pause. Am Freitag waren wir aber wieder auf Blockbusterjagd. Fündig wurden wir bei “Exodus: Gods and Kings”, der neuen Moses-Verfilmung mit dem grossartigen Christian Bale.

Der Film behandelt das 2. Buch Mose, also die Knechtschaft der Hebräer und dem Auszug selbiger aus Ägypten um 1300 BC. Die Bibelstunde von Regisseur Ridley Scott (Gladiator, Kingdom of Heaven, Black Hawk Down, Prometheus etc.) war zwar gut, spannend und voller special effects, war aber mit 2.5 Stunden vielleicht etwas zu lang und an einigen wenigen Stellen zu umständlich. Was ich an den Ridley Scott Filmen meistens nicht so gerne mag, ist dass sie leicht zum Epos werden und manchmal ein wenig übertrieben wirken. Das war bei “Exodus” leider auch der Fall. Ansonsten sind seine Filme voller innovativer Ideen, schauspielerischer Glanzleistungen und fesselnden Momenten.

Christian Bale liefert eine tolle Leistung ab, wie ich finde. Er verkörperte den Zwiespalt zwischen ein Leben in Ruhe und Frieden mit seiner Familie und dem Ruf und den Aufträgen Gottes sehr gut. Man bekommt auch ein gutes Bild des gesamten Leben Moses.

Der Film zeigt Moses Zeit als Ägyptischer Prinz neben dem späteren Pharao Ramses, erzählt wie er als “Baby-Hebräer” ermordet werden sollte, dann aber gerettet wurde und so überhaupt erst nach Ägypten kam. Und dann geht es natürlich um seine Begegnungen mit Gott, seinem Auftrag, die Hebräer aus Ägypten herauszuführen, die zehn Plagen, die über Ägypten hereinbrechen, der Durchquerung des Schilfmeeres, der Ankunft in Kanaan und letztendlich (nach über 2 Stunden Filmzeit) erfährt Moses von Gott auf dem Berg Sinai die 10 Gebote.

Sicher ist der Streifen nicht 100% bibelgetreu. Wie sagt man so schön: aus dramaturgischen Gründen mussten Änderungen vorgenommen werden. Trotzdem wird einen vieles des 2. Buches Mose wieder einmal in Erinnerungen gerufen. Die Kampfszenen und vielen Special effects liessen mich allerdings etwas kalt. Sicher liegt es auch daran, dass Florian dieser Film im Grossen und Ganzen etwas besser gefiel als mir 😉

In Ägypten, Marokko und den UAE wurde die Ausstrahlung des Film übrigens verboten. Man nannte ihn u.a. zu zionistisch. Ausserdem enthalte der Film viele Fehler und zeige einen falschen Islam. Schade, dass die Medienräte so entschieden haben. Moses ist schliesslich eine wichtige Figur in der jüdischen und christlichen Religion aber auch im Islam.

Eure Cindy

Filmwoche am Mittwoch – “50 Shades of Grey”

thWJM5AMDPOh, was hab ich mich auf diesen Film gefreut! Obwohl ich so gerne lese, habe ich die Bücher zu 50 Shades of Grey nicht gekauft. Aber als die Verfilmung des ersten Buches mit Dakota Johnson und Jamie Dornan herauskam, war meine Aufregung gross 🙂

Über den Plot muss ich euch wohl nicht viel erzählen, oder? Nachdem die Bücher und dieser Film überall in den Medien diskutiert wurden…

Es geht um den reichen, jungen und sehr schönen Geschäftsmann Christian Grey, der die junge Studentin Anastasia Steele bei einem Interview für eine Studentenzeitung kennen lernt. Der gesamte Film ist voller Spannung und Anziehung. So wie ihre ganze Beziehung eben auch, die von Anfang an von Anziehung und Wegstossen, von Wollen und Nichtwollen, von Arroganz und Witz und von etlichen anderen Widersprüchen geprägt ist.

Er führt sie schlussendlich in Sado Maso Praktiken ein, deren Inhalte vorher vertraglich festgehalten werden sollten 🙂

Christian Grey merkt nach und nach, dass er Gefühle für Anastasia hat, die er weder kennt noch mit ihnen umgehen kann. Er kennt nur die Welt aus Peitschen und Fesseln, die auch ihr zu Anfang Aufregung aber auch allerhand Verwirrung bringen. Generell weiss sie diesen Mann kaum einzuschätzen. Alles ist komplett unberechenbar. Der Film endet damit, dass sie ihn bittet, ihr zu zeigen, wie eine seiner Bestrafungen, von der er immer spricht, aussieht. Diese Bestrafung fügt ihr aber so grosse Schmerzen zu, dass sie ihn nicht mehr respektieren kann und Christian schlussendlich verlässt…. bis zum 2. Teil der Trilogie 🙂

Der Film ist weder schmuddelig noch zu bieder. Ich finde, dass alles sehr stilsicher und edel rüber kommt. Man merkt, dass man es mit 2 sehr intelligenten Menschen zu tun hat, die in ihrem Sein immer wieder an ihre Grenze stossen. Vielleicht gibt es deshalb so viele 50 Shades of Grey Fans (man kann sich gut in die Situationen hineinversetzen), wohingegen die Kritiker alle Werke gerne mal mit Kommentaren zerreissen. Vielen Leuten ist der Film zu “sauber” und zu “steril”. Das alles hätte mit der Sado Maso Szene wenig zu tun, meinten sie. Da fehlt mir dann doch das Insiderwissen. Aber auch deshalb spricht der Film vielleicht so viele Menschen an. Er ist recht leicht verdaulich und doch aufregend anders.

Irgendwie merkt man aber auch, dass die Zielgruppe eher weiblich ist. Florian war gestern lange nicht so begeistert wie ich. Der Film spricht wohl doch eher die Frauen an. Die ganze Geschichte ist sehr von der “Ich-rette-den Mann-und ändere-ihn / wenn-er-mich-erst-kennt-wird-alles-gut”-Haltung geprägt, die Frauen leider gerne mal einnehmen. Der Mann wird dann nicht so akzeptiert und geliebt, wie er ist, sondern er wird zum Projekt.

Melanie Griffith, die Mutter von Dakota Johnson, meinte übrigens, dass sie sich den Streifen nie anschauen wird. Ja, das ist wohl für diese gute Mutter-Tochter-Beziehung auch ganz gut so. Hahahaha 🙂

Toller, spannender Film. Die Hauptdarsteller passen haargenau in die Story und die Musik ist auch genial. Viele Songs laufen im Radio und letzte Woche tanzte ein Paar zum Titelsong bei Let’s Dance auf RTL.

Na, ich freu mich ja schon auf den 2. Teil!!!

Eure Cindy

 

 

 

Umarme-deine-Katze-Tag

IMG_3794IMG_3793In der Sammlung der kuriosesten Feier- und Gedenktage schiesst der “Hug-your-cat-day” (Umarme-deine-Katze-Tag) wahrscheinlich den Vogel ab. Der findet nämlich heute am 4. Juni statt. Hat man schon mal sowas Albernes gehört???

Leider macht Mama ja bei jedem Mist mit und so fing der Tag ihrerseits schon sehr anhänglich an! Es fällt mir tatsächlich schwer so zu tun, als würde mir das ganze Umarmen gefallen.

Allerdings warte ich heute früh noch auf meine Portion Katzenmilch, also sollte ich lieber mal stillhalten! Nachher nimmt sie meine Zurückhaltung noch persönlich und lässt die Katzenmilch im Kühlschrank. Das wäre doch eher schade…

Erfunden haben den Umarme-deine-Katze-Tag, wer sonst, die Amerikaner. Er soll die Herrchen und Frauchen daran erinnern, dass ihre samtpfotigen Lieblinge durchaus auch einmal eine Umarmung verdienen.

IMG_3797Ich geb’s ja zu, ab und an finde ich es ganz schön, ganz dicht bei Mama und Papa zu liegen. Aber es ist nur okay, wenn ICH entscheide, dass ich Nähe möchte. Das haben die beiden noch nicht so recht verinnerlicht 🙂

Ach ja, der Tag soll auch hervorheben, dass man uns Stubentiger nicht einfach so als Selbstverständlichkeit ansehen soll. Wenn es uns nicht gefällt, sind wir nämlich ganz schnell weg. Da unterscheidet sich die Tier-Mensch-Beziehung überhaupt nicht zu der zwischenmenschlichen Beziehung. Aber mir gefällt’s hier gut. Ich bleibe!! Auch wenn Mama immer wieder angekleckert kommt und alles angrabbelt, was ich gerade in mühevoller Kleinstarbeit geputzt habe!!!

Der Weltkatzentag ist übrigens am 8. August. Vielleicht melde ich mich dann noch mal zum Thema – hahahaha 😉

Miau… Eure Emily