Archive | May 2014

Tripp in die Tropen – Tag 13 & 14

Donnerstag – der letzte Tag auf Bali. Wir verbrachten den Tag mit Packen und Pool. Meine Nebenhöhlen sind immer noch zu und zu grossen Unternehmungen konnten wir uns nun nicht mehr aufraffen. Am späten Nachmittag fuhr uns der Fahrer zurück zum Flughafen, wo es von Denpasar nach Singapur, von Singapur nach Doha und von Doha nach München ging. 21 Std später landeten wir endlich in München.

Der Flug war für meine Erkältung alles andere als gut, aber ich hab ein paar schöne Filme geschaut. Flori geht’s wieder gut. Auch er hat die 3 Flüge gut hinter sich gebracht.

Nun, nach einem Abendessen mit unseren Freunden Beat und Beatrice, liegen wir hundemüde im Hotelbett und freuen uns auf zu Hause. Emily fehlt uns und wir können’s kaum erwarten sie morgen aus der Tierpension abzuholen 🙂

Die Balireise war ganz grosse klasse. Gerne wieder einmal…

Sclaft gut! (Hmm.. ich vermisse jetzt schon die süssen Geckorufe in der Nacht)

Eure Cindy

 

Tripp in die Tropen – Tag 12

Hahahaha, Flori ist wieder recht fit, dafür bin ich jetzt krank. Gleiche Symptome, gleiche Krankheit. Da hab ich mich beim Kuscheln wohl angesteckt. Jetzt läuft mir die Nase ohne Ende und mir tut alles weh, aber hilft ja alles nix… auf geht’s zum Strand.

DSC03097Der Strand von Jimbaran ist zwar nicht weiss, aber auf jeden Fall der schönste und beste, den wir auf dieser Reise erleben durften. Er ist weich und frei von Steinen und Korallen. Man kann ins Wasser gehen und sich einfach von den Wellen tragen lassen. Das hat Spass gemacht und wir hielten uns eine ganze Weile dort auf 🙂

Also wenn ihr mal nach Bali kommt, ist dieser Ort auf jeden Fall ein Tipp. Vom Strand aus sieht man übrigens die Landebahn des Flughafens 🙂 Es eignet sich also super als erste oder letzte Station eurer Reise.

DSC03107Für den Abend reservierte Flori für uns ein Hummer Essen am Strand. Genial.. Es holte uns ein Fahrer am Hotel ab und fuhr uns zum Restaurant. Wir bekamen den vorderen Tisch zum Meer und dann wurden allerhand Leckereinen aufgetischt. Es gab nicht nur Lobster, sondern auch Tintenfisch, Garnelen und einen gegrillten Red Snapper – pro Person. Dazu allerhand Beilagen. Wir genossen das Essen sehr. Der Abend war ein fantastischer, sehr romantischer Abschluss unserer Reise. Das hast du ganz wunderbar ausgesucht, Flori.

Zum letzten Mal Gute Nacht auf Bali.

Eure Cindy

 

Tripp in die Tropen – Tag 11

Nie wieder Schnellboot fahren!!!!

Am Vormittag sollte es zurück nach Bali gehen. Das Boot hatte aber erstmal 1.5 Stunden Verspätung. Dann legte es nicht am Hafen, sondern direkt am Strand. Wir zogen also alle unsere Schuhe aus, kletterten auf allen Vieren aufs Bug, hangelten uns an der Reling entlang zum Heck und hockten uns endlich auf die Sitze. Das fand ich ja alles gar nicht so wild.

DSC03084DSC03086Die 2.5 Std Fahrt war aber nicht nur wild, sie war auch mächtig gefährlich. 2 Meter hohe Wellen, die übers Dach peitschten, eine schwitzende Crew und ein fliegendes Boot, das krachend aufs Wasser aufschlug, war dann doch zu viel für mich und meine Reisetablette. Vom Horizont war auch nix mehr zu sehen. Überall nur Wasser. Viele nutzen diese wohlbekannten Tüten und auch bei mir kam es kurz vorm Zielhafen zum Bruch.

Apropos Bruch – wir beobachteten, wie ein Franzose seinen kaputten, aufgerissenen Schalenkoffer reklamierte. Das war also unsere Überfahrt. Nicht nochmal bitte…

Das Positive ist, dass es Flori wieder ein wenig besser geht. Er ist noch verschnupft, aber der Kopf ist wieder kühl. Gute alte Wadenwickel. Ihm hatte die Fahrt übrigens nix ausgemacht. So ein harter Hund 😉

Wir sind nun im Abi Bali Resort in Jimbaran im Süden Balis angekommen. Das ist unsere letzte Station. Unser Hotel liegt etwas erhöht auf dem Berg, aber es gibt einen Shuttle Service zum Strand.

So, genug jetzt. Mir ist immer noch nicht ganz gut. Lieber mal früher in die Heia gehen. Hoffentlich begegnet mir das Schnellboot nicht im Traum.

Eure Cindy

Emilys Leseecke

bob2Mama und Papa cruisen gerade für 2 Wochen auf Bali herum und parkten mich mal wieder in der Tierpension in Sihlbrugg.

Hm… Gott sei Dank ist noch keine Ferienzeit. Es sind also nur noch ein paar andere Stubentiger hier und ich habe genug Rückzugsmöglichkeiten wenn doch mal einer nervt. Ausserdem stört mich keiner beim Essen. Und bei der Toilette steht man auch nicht ewig an.

2 Woche ist schon lang. Aber es gibt viel zu Beobachten. Hier gibt’s viele Pensions- und Dauergäste. Hunde so weit das Auge reicht. In allen Grössen und allen Gerüchen! Und Gänse, die ordentlich Lärm machen. Es kommt auch mehrmals am Tag einer der Pfleger und kümmert sich um uns.

In den letzten Tag war ich allerdings in ein ganz tolles Buch vertieft, von dem euch heute mal erzählen möchte. Es heisst “A street cat named Bob” (oder in der deutschen Version”Bob, der Streuner”). Es ist eine wahre Geschichte, die wirklich ans Katzenherz geht.

James Bowen ist ein Ex-Junkie im Methadonprogramm, der mit Strassenmusik in London ein wenig Geld verdient. Er war lange obdachlos, kam dann aber in Nord-London in einer gemeinnützigen Unterkunft unter, vor deren Tür er eines Tages einen roten, verletzten Kater fand. Nach langem hin und her, nahm er ihn auf, brachte ihn sogar zum Tierarzt, was James fast sein gesamtes Geld kostete, und päppelte ihn wieder auf. Er nannte den Kater Bob.

bob1jpgBob ist nicht nur ein gewöhnlicher Strassenkater. Bob ist der beste Beweis dafür, dass auch Katzen einen eigenständigen Willen und Charakter haben, intelligente Wesen sind und mit dem Menschen auf Augenhöhe existieren möchten.

Bob lässt sich am liebsten auf James Schulter nieder, fährt Bus, entscheidet, ob er mit zum Arbeiten geht oder lieber daheim bleibt. Er geht aber meistens mit, wenn James mit seiner Gitarre Strassenmusik macht. Es dauert natürlich nicht lange, bis die Öffentlichkeit auf ihn aufmerksam wird. Man kennt James und Bob und ganz allmählich erkennt James, während er plötzlich die Verantwortung für einen kleinen Vierbeiner hat, auf welchem Irrweg er sich befindet und ändert vieles zum Positiven.

Es ist eine rührende Geschichte, die zeigt, was alles passieren kann, wenn Menschen auf ihre tierischen Freunde hören und das ernst nehmen, was wir euch so zu sagen haben. Das Buch ist ein Bestseller und wurde schon in 26 Sprachen übersetzt.

Es gibt ein weiteres Buch, in dem James erzählt, wie es für ihn und Bob weiterging. Es heisst “Bob und wie er die Welt sieht”. Das lese ich dann bei meinem nächsten Besuch in Sihlbrugg. Ich hab das Gefühl, dass das schon im August der Fall sein wird…

Miau… Eure Emily

 

Tripp in die Tropen – Tag 10

Unser letzter Tag auf Gili. Aber mein Herzblatt ist krank. Die Nebenhöhlen haben zugemacht und sein Köpfchen ist etwas zu warm. Hmm… nicht gut.

Wenigstens ein paar kleine Dinge wollte er aber unternehmen und so gingen wir am Vormittag noch einmal im warmen Meerwasser baden. An dieses Wasser könnte ich mich wirklich gewöhnen. Generell hab ich festgestellt, dass mir das tropische Klima gut bekommt. Ich fühle mich wohl und meine Haut ist klar und weich und strahlt mit der Sonne um die Wette. Flori findet es etwas zu warm. Mein kränklicher Liebling ist halt doch eher der Winterurlauber. Gut, dass wir trotzdem so gut miteinander reisen können 🙂

DSC03081Am Nachmittag verpasste ich meinen Füssen übrigens eine 15 Minuten Fisch-Zellen-Kur. Ich hielt meine Füsse in einen Fischtank und die kleinen Tierchen machten sich hungrig über überflüssige Hautschüppchen her. Es kitzelt etwas, fühlt sich ansonsten aber ganz toll an. Probiert das mal aus, wenn ihr die Gelegenheit dazu habt.

Unser Abendessen gab es zum 3. Mal nacheinander im gleichen Restaurant. Vielleicht etwas einfallslos von uns, da ist es aber auch lecker. Never change a winning team 🙂

Jetzt lieg ich neben meinem fiebrigen Flori im Bett. Er schaut einen Film und ich mache ihm immer wieder kalte Wadenwickel, um seine erhöhte Temperatur zu senken. Wäre doch gelacht, wenn wir ihn nicht wieder fit bekommen…

Zum letzten Mal gute Nacht auf Gili

Eure Cindy

Tripp in die Tropen – Tag 9

DSC03073 Ich fühle mich wie neu geboren. Am Vormittag ging ich nämlich zur Ganzkörpermassage (Flori blieb lieber am Pool). Die Dame hat mich so in die Mangel genommen, dass ich mehrmals Aua gesagt habe. Aber es war herrlich. Meine Muskeln sind so weich und entspannt wie schon lange nicht mehr 😉

Danach gingen wir im Meer baden. Die weissen Sandstrände sind sehr schön, aber leider voller Korallen, was ordentlich unter den Füssen weh tut. Badeschuhe wären hier eigentlich angebracht. Aber daran haben wir gar nicht gedacht… Das Wasser ist jedoch türkis und fantastisch warm.

Bei Flut kommt das Wasser übrigens sehr, sehr nah an die Promenade heran. Im Reiseführer steht, dass Gili in den letzten Jahren 4 Meter Strand eingebüsst hat. Klimaerwärmung sei Dank. Sehr traurig, das so mit eigenen Augen zu sehen. Wir machen die Umwelt kaputt und die Bewohner dieser kleinen Paradiese verlieren Stück für Stück ihr zu Hause.

DSC03072Die Strömung und die Wellen schlagen die Korallen ordentlich an die Waden. Das tut dann schon mal weh und trübt das Badevergnügen. Aber blaue Flecken behandelt man hier mit Bier und Cocktails und das machten wir auch!

Der Rest des Tages war easy. Pool und HBO Filme. Mehr war nicht drin, denn Flori kränkelt mit Schnupfen und Halsweh. Da rächt sich wohl der kalte Wind von Candi Dasa 🙁

Während Bali übrigens zum Grossteil vom Hinduismus beherrscht wird, sind Lombok und Gili eher islamisch. Das hört man mehrmals am Tag, wenn der Muezzin uns vom Minarett aus schöne Gebete trällert. Hört sich toll an 🙂

Bis morgen!

Eure Cindy

Tripp in die Tropen – Tag 8

Yeah… ich hab durchgeschlafen. Jetlag ade!!! Endlich 🙂

DSC03064Dennoch war die Nacht um 6 Uhr vorbei, denn 1 Std später holte uns unser Fahrer ab und brachte uns zum Hafen, wo wir in ein wackeliges Schnellboot nach Gili stiegen. Die Gilis sind eine Inselgruppe vor der Küste Lomboks. Wir entschieden uns für Gili Trawangan, die belebteste der 3 Inseln. Das Schnellboot brauchte 2 Std und trotz Reisetablette war mir beim Wellengang etwas flau im Magen. Den Horizont  stundelang fest Blick ging es aber.

Unterwegs sahen wir eine grosse Gruppe Delfine. Das Boot stoppte sogar, so dass wir den Tieren beim Spielen zuschauen konnte. So schön…

DSC03075Gili Trawangan entpuppte sich als sehr überlaufene Insel mit weissem Sandstrand ohne Autos oder Mopeds. Man bewegt sich auf dem Fahrrad oder per Pferdetaxi die lange Strandpromenade entlang.

Das Publikum hier scheint sehr jung und sehr trinkfest zu sein. Viele Australier (die meisten davon gröhlend und Sport guckend) und kleine schwedische “Dörfer” gibt es hier. Viele typische Backpacker Unterkünfte sahen wir auch. Und ein Yoga Studio 🙂

Unser Hotel ist sehr schön. Wir bekamen wieder eine Art Bungalow mit offenem Badezimmer (inkl. neuen Gecko Freunden). Und zum ersten Mal haben wir HBO und können abends auch mal zusammen einen Film schauen.

Auf Gili ist Kiffen übrigens legal. Und Magic Mushrooms gibt’s hier als fest und flüssig. Naja, wir bleiben lieber beim Trinken. So hat jeder sein Hobby. Flori bestellt sich riesige Flaschen Bintang und Bali High, ich dagegen kann bei Cocktails nicht so recht nein sagen. Hahahaha – mehr kann man hier eh nicht machen. Baden, sonnen, essen, trinken, schlafen, kuscheln…. auch das kann Urlaub sein.

Heute haben wir uns erstmal am Pool von der Bootsfahrt erholt. Im Restaurant direkt am Strand gab’s lecker Essen und Getränke und jetzt legen wir uns aufs Ohr.  Morgen erkunden wir mal diese kleine bunte Party Insel genauer.

Prost & Gute Nacht

Eure Cindy

 

Tripp in die Tropen – Tag 7

IMG_8043Jetzt haben wir ein gemütliches Himmelbett nach dem anderen und ich dumme Liese komme aus dem Jetlag einfach nicht raus. Nur in der ersten Nacht schlief ich tief und fest wie ein Baby. In allen Nächten danach lag ich viel wach herum und lauschte Floris leisen Schnarchgeräuschen. Dementsprechend müde bin ich nun.

Aber heute fing der Tag früh an und für Müdigkeit war keine Zeit. Denn um 8 Uhr begann unser balinesischer Kochkurs im Hotel Lezat in Candi Dasa.

Es waren noch 3 andere Leute (Deutsche) für den Kurs gebucht, die sagten allerdings kurzfristig ab und so gab uns der Chefkoch des Hotel eine Privatvorstellung. Zuerst liefen wir durch den Hotelgarten und lernten viel über die Kräuter, die er dort anbaut. Anschliessend ging es in die Strandküche zum Kochen.

IMG_8196IMG_8153Der Kurs fing schon super an. Wir bekamen ein kleines Rezeptbüchlein und machten uns dann ans erste Gericht: Lumpia Goreng (Frühlingsrollen). Mmmhh…lecker.

Der Koch gab uns sehr gute Anweisungen und Erklärungen. Und so gelang auch unser nächstes Gericht, Sate Lilit (Fischspiesse) sehr gut. Danach bereiten wir noch Tum Be Siap  (gedämpfter Fisch in Bananenblättern) zu und widerum danach kochten wir Floris Highlight Gado Gado.

IMG_8122Zum krönenden Abschluss nach 3 Stunden schnibbeln, brutzeln und braten, kreierten wir meinen Lieblingsnachtisch Pisang Goreng (gebackene Bananen). Davon kann ich nicht genug bekommen 🙂

Der ganze Kurs war sehr interessant, und hat viel Spass gemacht.  Danach kehrten wir pappsatt vom vielen Essen in unser Hotel im Nirgendwo zurück. Der Rest des Tages bestand aus Lesen und Pool. Was schön entspannend, aber für tropische Verhältnisse recht kalt war. Der Wind wehte ordentlich übers unsere Sonnenliegen und ich kuschelte mich in mein Handtuch ein.

Morgen verlassen wir Candi Dasa und ziehen weiter. In den letzten Tagen machten wir schon so tolle Erfahrungen, erlebten viel und genossen unsere Zeit hier auf der Insel. Und jeder Standort war bisher so ganz anders als der Vorherige. Mal sehen, was uns morgen erwartet!

Eure Cindy

 

 

 

 

Tripp in die Tropen – Tag 6

Hmm… schon fast eine Woche des Urlaubs ist vorüber. Nach dem Frühstück kam wieder unser Fahrer und brachte und zu unserer nächsten Ferienstation. Nämlich nach Candi Dasa.

DSC03057Candi Dasa im Osten Balis errang traurige Berühmtheit dank einer grossen Dummheit. Bis vor einigen Jahren konnten sie noch mit ellenlangen, weissen Sandstränden auftrumphen. Der Tourismus zog sehr an und der einstige Geheimtipp wurde immer bekannter. Dann liessen die Verantwortlichen des Ortes alle Korallen vor der Küste entfernen, um ein Surferparadies entstehen zu lassen. Allerdings war die Strömung danach so stark, dass fast alle Strände auf nimmer wiedersehen im Meer verschwanden.

Wir versuchten an einem Mini-Strandabschnitt ins Wasser zu gehen. Aber die Strömung war so stark, dass uns die Wellen viele Steine an die Schienbeine peitschten, so dass blaue Flecken blieben. Ausserdem waren wir nur bis zu den Knöcheln im Wasser und schon wollte uns die Strömung mitziehen. Sehr gefährlich. Nix für uns Angsthasen.

DSC03056Unser Hotel ist sehr hübsch und heisst Nirwana und ist leider auch im Nirwana. Es befindet sich nicht im Ortskern, sondern liegt richtig weit weg vom Schuss. Wir versuchten  nach Candi Dasa zu laufen, aber mangels Gehsteigen ist der Weg auf der Strasse sehr gefährlich. Doch wir haben unterwegs auf einem Parkplatz voller Warungs (kleine Imbissbuden und Essstände), die von vielen Balinesen besucht wurden, lecker zu Mittag gegessen. Eine schöne Erfahrung. Und da waren nun wirklich GAR KEINE “Neonröhren” zu finden.

Den Rest des Tages verbrachten wir (mangels Strand) am Hotelpool. Das Abendessen im hübschen Hotelrestaurant war lecker und nun liegen wir in unserem 3. Himmelbett auf dieser Reise und freuen uns darauf, was der morgige Tag so bringen wird…

Gute Nacht!

Eure Cindy

 

 

Tripp in die Tropen – Tag 5

DSC02989Heute zog die deutsche Karawane weiter. Es ging auf einer 2 stündigen Fahrt zum royalen Wasserpalst Tirtaganga, den der letzte König Balis selbst konzipiert und anschliessen hat bauen lassen.

Die Fahrt dauerte länger als erwartet, denn heute ist ein Feiertag. Überall strömen die Leute in die Tempel zum Beten. Die Strassen sind voll mit Autos und Mopeds, die die Balinesen in ihrer wunderschönen Feiertagskleidung zu den Tempel bringen. In den letzten Tagen haben wir schon überall beobachten können, wie Häuser, Strassen und Dörfer geschmückt werden. Toll, dass wir das erleben einmal erleben dürfen.

Für teuer Geld schlafen wir im Hotel mitten im Wasserpalst. Die Villa 1 gehört nun für eine Nacht uns und wir sind begeistert. Das Badezimmer ist nur zum Teil überdacht. Man duscht sozusagen im Freien. Hahahaha – da kommen uns sicher wieder ein paar Geckos besuchen.

DSC03035DSC03037Der Wasserpalast ist ein Traum. Es gibt so viel zu entdecken und die Koi Karpfen sind so dick, dass man sie in Europa gar nicht bezahlen könnte. In Bali allerdings sind sie kaum etwas wert. So schöne Tiere…

Am Nachmittag holte uns wieder ein Guide zu einem Ausflug ab. Zuerst besuchten wir einen alten Palast, wo es kaum noch was sehen gab. Das war also eher enttäuschend. Danach fuhren wir aber zum zweiten Wasserpalast in der Gegend, zum Ujung. Der ist sehr schön, lange aber nicht so beeindruckend wo unsere heutige Bleibe.

Der Guide fand übrigens, dass Flori aussieht wie Tom Cruise in Mission Impossible. Ah ja…. 🙂

Das Essen im Hotelrestaurant war mega teuer und zum Lunch schon eine herbe Enttäuschung. Also gingen wir in eine lokale Spelunke direkt vor dem Palast, die günstig und auch sehr lecker war. Warum machen wir das eigentlich nicht viel öfter? Ab morgen essen wir lokaler. Wir gehen da hin, wo es keine Neonröhren (so nennt Flori weisse Touristenbeine) mehr gibt!!

Der Wasserpalast ist nachts übrigens nicht beleuchtet. Das ist etwas doof, wenn man zurück ins Hotel muss. Gott sei Dank haben die smart phones heutzutage Taschenlampen 😉

Gute Nacht sagt Villa 1. Bis morgen

Eure Cindy