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Tokio – Hiroshima – Osaka – Nagano

Kaum in Tokio angekommen hatten wir auch schon den ersten Feiertag – National Day – sowas wie der 3. Oktober in Deutschland. Zu schoen, dass er auf einen Montag gefallen ist, somit hatten mein Kollege und ich direkt ein verlaengertes Wochenende vor uns.

Fuer mich war es wichtig in den 2 Monaten hier in Japan einmal nach Hiroshima zu reisen. Atomwaffen sind leider wieder sehr present in den Nachrichten, deshalb wollte ich mir einen Eindruck verschaffen, wie schrecklich diese Waffe sein kann.

Mein Kollege und ich haben uns also einen 7-Tages Pass fuer die Japanische Bahn gekauft und schon ging es am Samstag morgen 05:00 los zum Bahnhof Tokio.

Japan hat den Shinkansen, der eine Art ICE ist. Grosser Vorteil hier ist, dass er nahezu alle 15 Minuten faehrt und mit bis zu 380km/h eine echte Konkurenz zum Fliegen ist, Nach 5h und 1x Umsteigen haben wir die 800km von Tokio nach Hiroshima hinter uns gebracht. Angekommen, hiess es gleich mal Schrim kaufen, da es den ganzen Tag regnete. Am Dom angekommen hat es mir fast die Traenen in die Augen gedrueckt.

Wir standen an einer Stelle wo innerhalb von Sekunden ueber 100.000 Menschen das Leben genommen wurde. Die verletzten und die an den Spaetfolgen der Strahlung verstorbenen nicht mal mit eingerechnet. Das Museum hat mir dann noch den Rest gegeben. Die dort ausgestellten Artefakte koennen einen nicht unberuehrt lassen. Was mir sehr gut gefallen hat ist die Art, wie die Japaner mit der Sache umgehen. Sie klagen nicht an – sie klaehren auf.

Als zweite Station haben wir uns noch das Rote Tor von Miyaijma angesehen. Sehr gut um der bedrueckende Athomsphaere des Museums zu entkommen. Am Abend haben wir uns dann noch den Palast angesehen und sind mit dem Shinkansen zuruek nach Oskaka (400km). Um ca. 24:00 haben wir unsere Unterkunft, ein Hostel, erreicht und sind sofort eingeschlafen.

In Osaka haben wir uns das Aquarium und den Kaiserpalast angesehen. Sehr imposante Bauwerke und ein wirklich schoener Kontrast zum Tag davor. Am spaeten Nachmittag ging es dann zurueck nach Tokio in unser Apartment, wo wir die Nacht verbrachten.

Montag Morgen sind wir dann wieder los zum Bahnhof Tokio mit dem Ziel Nagano.

In der Naehe von Nagano kann man die Schneeaffen bestaunen. Es handelt sich um Bergaffen, die zum Baden in die heissen Quellen aus den Waeldern kommen. Wunderschoene Tiere und vollkommen entspannt, obwohl sie ihr Bad ohne jede Privatsphaere nehmen muessen ­čÖé

Nachdem wir durgefrohren waren und unsere Bilder geschossen hatten ging es auch schon wieder zurueck nach Tokio. Dienstag war ja schliesslich wieder Buero angesagt.

Euer Florian

Besuch in Cluj-Napoca

Hallo zusammen

Man glaubt es nicht, aber ich melde mich auch mal wieder zu Wort. Kann ja nicht sein, dass immer nur die Damen ihren Hals aufmachen … geht gar nicht.

Wie ihr sicher mitbekommen habt, werden Cindy, Emily und ich Ende Oktober nach Rum├Ąnien ziehen. Die Stadt unserer Wahl (naja, so richtig waren wir in den Auswahlprozess ja nicht einbezogen, aber dennoch) heisst Cluj-Napoca, oder zu Deutsch Klausenburg.

Letzte Woche hatte ich die M├Âglichkeit, gesch├Ąftlich f├╝r drei Tage nach Cluj zu fliegen und mir unsere neue Wahlheimat mal real anzusehen. Google ist zwar nicht schlecht aber die Karten sind halt doch schon von 2012.

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Pal├Ąste der Kirche, welche symmetrisch zur Strasse gebaut sind.

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Eingang der orthodoxen Kirche, mit verschiedenen Kunststilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was soll ich sagen, alles halb so wild ­čÖé Klar schaut man nach der Landung am Flughafen erstmal komisch, wenn man durch Reihen von grauen Beton-Hochh├Ąusern f├Ąhrt und irgendwie alles aussieht, als m├╝sste man mal mit einem feuchten Lappen dr├╝ber, aber hey, immerhin war dort bis 1989 der Kommunismus angesagt. Wenn man die Stadt also nicht mit Z├╝rich oder M├╝nchen, sondern mit Leipzig oder Magdeburg vergleicht, wird das der Sache schon eher gerecht. In diesem Vergleich schneiden alle drei St├Ądte gleich ab. Begeistert hat mich die schiere Masse an alten Geb├Ąuden und Kirchen in der Stadt. Bedenkt man, dass fast jede Kirche einem anderen Glauben unterliegt, muss man sich wirklich fragen, wie es in der Stadt so friedlich zugehen kann. W├Ąhrend unserer drei Tage sp├╝rte man ausser den hupenden Autos keinerlei Aggression; und wir waren wirklich viel unterwegs.

Auch das Bild, das man gerne von Rum├Ąnien hat, dass ├╝berall nur Romas herumlungern und man st├Ąndig angebettelt wird, kann ich nicht best├Ątigen. Ja, es passiert, dass man angebettelt wird, aber nicht mehr oder aggressiver als in Westeuropa.

Zugegeben, ich habe sicherlich noch eine leicht rosa eingef├Ąrbte Brille, da die Aufregung und der Umzug Einfluss auf die Objektivit├Ąt haben, aber ich bin mir sicher, dass es keinen Grund gibt, uns dort nicht zu besuchen.

Weitere Eindr├╝cke zur Stadt und ihren Bauten k├Ânnt ihr in┬á“Unterwegs” finden.

Bleibt sauber!

Euer Florian

Sardinien Tag 8

Liebes Tagebuch

Trautes Heim, Gl├╝ck noch etwas allein. Wir beide sind heil in Z├╝rich gelandet und freuen uns wieder zu Hause zu sein. Emily muss leider noch bis morgen Abend in der Pension ausharren; dann holt Cindy sie ab. Ob sie uns schon vergessen hat?? So eine Woche Ferienlager kann Spuren hinterlassen ­čÖé

Die Nacht war schon um 6 Uhr vorbei. Duschen, packen und los ging die 2h Fahrt zur├╝ck nach Olbia. Am Flughafen sagten wir Tsch├╝├č zum etwas schmuddeligen Salvatore. Er war uns mit seinen 45 PS ein treuer Begleiter, aber hinter vorgehlatener Hand: “halt doch nur ein Fiat”. Der Flug war angenehm und jetzt, so kurz vorm Schlafengehen, erscheint das Erlebte meilenweit weg. Wir sind zur├╝ck im Alltag und sind gespannt auf die n├Ąchste Woche.

Schlaf gut und bis bald!

Sardinien Tag 7

Liebes Tagebuch

Heute verliessen wir nach dem Fr├╝hst├╝ck den S├╝den und stiessen in Richtung Norden ins Landesinnere vor. Erster Halt und erste Entt├Ąuschung war eine Tankstelle, die 2 verschiedene Preise f├╝r den Liter Super f├╝hrte. Ich wollte selbst tanken (f├╝r 1.72ÔéČ), der Tankwart insistierte aber energisch, dass ich doch die 2. S├Ąule nutze (f├╝r 1.82ÔéČ). Getankt haben wir dann woanders.

Als n├Ąchstes wollten wir uns einen Nuraghekomplex ansehen, eine grosse arch├Ąologische Ausgrabungsst├Ątte. Die Dame meinte, man komme nur mit Tour hiniein, ich z├╝ckte schon meine Geldb├Ârse, um den Eintritt zu zahlen, da fragte Cindy, ob die Tour auf Englisch w├Ąre. Die Dame sagte, n├Â! Hm… H├Ątte sie ja auch vorher sagen k├Ânnen. 2. Abzockeversuch fehlgeschlagen!!!
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Wir fuhren dann Richtung letzte Hotelstation nach Fonni, ein Ort weit oben in den Bergen. Die Fahrt f├╝hrte ├╝ber 2 Stunden lang durch kleine Bergd├Ârfer, die wie am Hang festgeklebt erscheinen und ├╝ber verschiedenste Passstrassen, die uns tolle Aussichten verschafften.

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In Fonni angekommen konnten wir das Hotel nicht gleich finden. Fonni ist ein Dorf, dass noch nicht gemerkt hat, dass 1920 Vergangenheit ist. Die ├Ąlteren Damen st├╝rmen in dunkler Kleidung zur Abendmesse und ihre M├Ąnner hocken in allen Gassen und quasseln, was das Zeug hergibt. Wahrscheinlich ├╝ber die guten alten Zeiten. Ansonsten ist hier tote Hose. Der Ort kann nichts. Es scheint, als w├Ąre hier im Winter etwas Skitourismus. Abends st├╝rmte dann die Jugend die wenigen Lokalit├Ąten. Wahnsinn wieviele Kinder so ein kleines sardisches Bergdorf hergibt. Die H├Âhenluft scheint sehr potent zu machen ­čśë
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So kommen wir fr├╝h genug ins Bett. Morgen gehts schon um 7 Uhr los. Der Weg zum Flughafen ist noch weit und der Flieger wartet nicht.

Alles in allem ein durchwachsener Tag. So wie auch das Wetter. Heute erlebten wir unseren ersten Regentag auf dieser Insel. Bisher war der Urlaub sehr, sehr sch├Ân. Heute allerdings machte uns Sardinien den Abschied leider nicht sonderlich schwer.

Schlaf gut!

Sardinien Tag 6

Liebes Tagebuch

Heute Vormittag waren wir in Cagliari. Salvatore hat die kleinen Strassen ausgezeichnet gemeistert und wir hatten nur einen kurzen Moment der Angst, als uns Benzin und PS an einer Steigung velassen hatten. Zum Gl├╝ck haben wir es (ich hab echt keine Ahnung wie) doch noch ins Parkhaus geschafft und konnten uns das Nationalmuseum und eine Kathedrale ansehen. Frei nach dem Motto

gesehen, gelent und verinnerlicht

habe ich ein Parkhaus ausgesucht, von dem man mit einem Lift auf den Burgberg fahren konnte. Zu dumm, dass Cindy auch H├Âhenangst hat und der Lift als Panoramalift mit viel Glas gebaut wurde (auf Randgruppen nimmt der Sarde keine R├╝cksicht). Vom Burgberg aus hatten wir einen tollen blick und die Kathedrale hatte auch ein paar nette Ecken:

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Aus dem Parkhaus sind wir dann zur n├Ąchsten Tanke gerollt und haben festgestellt, dass die Hauptsaison ├╝ber Nacht begonnen hat. Der Liter Super ist innert 12h von 1.62ÔéČ auf 1.82ÔéČ gestiegen und der Tankwart verweigert mit einem frechen Zwinkern den Euro Trinkgeld. Denkt sich wohl:

Euch zocke ich eh schon genug ab, behalt deine Almosen

Egal, ist ja Urlaub und der Liter Hauswein kostet nur 10ÔéČ ­čśë

Mit vollem Tank sind wir dann nach Nora gefahren und haben Zmittag genommen. Verw├Âhnt durch den gestrigen Strand fanden wir Nora Beach zu voll und zu touristisch, also nochmal 20 min mit Salvatore der K├╝ste entlang, wieder in den Schotterweg eingebogen und zur├╝ck an den “Baja De War-Gestern-Schon-Geil”.
An den frisch markierten Parkbuchten und den zwei zus├Ątzlichen mobilen Toiletten kann man wirklich erkennen, dass am Wochenende die Hauptsaison Beginnt. Wir haben unsere Zeit genossen, sind dann um 5 wieder Richtung Hotel und kommen eben vom lecker Znacht mit dem bereits erw├Ąhnten Liter Wein.

Prost und gute Nacht

Sardinien Tag 5

Liebes Tagebuch

Der heutige Tag war wenig spektakul├Ąr, aber genau das hat ihn so toll gemacht. Direkt nach dem Fr├╝hst├╝ck, es war gut aber nicht das beste der Reise, sind wir nach Capoterra, nahe Cagliari gefahren. Die Fahrt dauerte ca 1,5h und f├╝hrte uns ├╝ber eine der beiden sardischen Autobahnen. Im Hotel war das Zimmer noch nicht fertig (die sind ausgebucht!), also haben wir uns entschieden, die Koffer einfach abzustellen und mit dem Auto zum n├Ąchsten Strand zu fahren. Chia war das Ziel unserer Reise und unsere Erwartungen wurden mehr als erf├╝llt.

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Die kurze Fahrt ├╝ber eine Schotterpiste brachte uns an einen T├╝mpel(?), in dem wilde Flamingos fleissig geschlafen und gefressen haben. Die ganze Gegend ist voll von ihnen. Ein tolles Gef├╝hl, diese Tiere mal nicht im Zoo sondern in ihrer nat├╝rlichen Umgebung zu sehen.

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Wir haben uns den ganzen Nachmittag lang am Strand herumgedr├╝ckt und waren zwei mal im Meer schwimmen … herrlich. Mit einem zapfigen Sonnenbrand und dem guten Gef├╝hl einfach mal URLAUB gemacht zu haben, ging es dann zur├╝ck ins Hotel. Koffer aufs Zimmer und dann sofort zum Pool. Tolles Zimmer, tolles Hotel und toller Pool. Das Abendessen haben wir dann direkt im Hotel genossen und du wirst es dir denken k├Ânnen, auch das war klasse ­čÖé

├ťbrigens, kaum im S├╝den angekommen, kreuzen st├Ąndig diverse Helveten unseren Weg. Der Schweizer bevorzugt also den S├╝den. Ist aber auch sch├Ân hier!

Mal sehen, was morgen auf uns wartet.

Schlaf gut

Sardinien Tag 4

Liebes Tagebuch

Die Germanenkarawane zieht weiter. Heute haben wir das Kanton Sassari verlassen und sind ├╝ber Bosa nach Oristano gefahren. Was Alghero angeht habe ich so meine Theorie:
Anscheinend ist es eine Art Brauchtum zum Wertsch├Ątzen der sardischen K├╝che, dass Kinder im Alter zwischen 10 und 12 vor, w├Ąhrend oder nach dem Essen auf den Boden kotzen, da wir es sowohl beim Abendessen, als auch beim Fr├╝hst├╝ck erleben durften. Leider fehlt uns die Zeit und die Musse, um diese Art der indirekten Kommunikation zwischen Gast und Koch weiter zu beobachten. Auch konnten wir in unserem Reisef├╝hrer keinen Himweis auf eine derartige Tradition finden – egal. Nach dem Checkout aus dem Hotel haben wir uns noch den sch├Ânen Hafen von Algehero angesehen und sind auf einer tollen K├╝stenstrasse entlang nach Bosa gefahren.

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Angekommen in Bosa haben wir mal wieder nicht an die Siesta gedacht. P├╝nktlich um 10 vor 13:00 Uhr stehen wir an der Burg und d├╝rfen nicht rein, weil von 13:00-15:00 Uhr geschlossen ist. Zum Gl├╝ck sind wir diesmal bis kurz vor die Burg gefahren und es war bew├Âklt, wodurch Cindy nicht ganz so … drauf war. Vielleicht hat auch die Schadenfreude ihre Stimmung aufgehellt, da uns noch einige weitere Touris auf unserem R├╝ckweg entgegen kamen und wir nur freundlich gegr├╝sst, aber nichts von der geschlossenen Burg erz├Ąhlt haben. Also weiter nach Oristano.

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Oristano ist ein sch├Âner, aber etwas ├Ąrmerer Ort im mittleren Westen von Sardinien. Es gibt eine Kirche, viele Gesch├Ąfte und ein paar s├╝sse Cafes und Restaurants. Es gibt Esel, Pferd, Wildschwein und Spanferkel auf der Karte, aber leider essen die Italiener erst so gegen Mitternacht, weshalb wir ein Dinner im Hotel vorgezogen haben.

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Bin ziemlich m├╝de (mag am vielen Vino liegen) und morgen geht es ja schon weiter.

Schlaf gut.

Sardinien Tag 3

Liebes Tagebuch

Was f├╝r ein Tag. Fr├╝hst├╝ck heute war sehr reichhaltig, aber es herrschte etwas von Gef├Ąngnisatmosph├Ąre. Das Abstreichen unserer Zimmernummer hatte ja noch etwas von VIP Liste an der Discot├╝re, aber dass man beim Versuch einen Apfel am W├Ąrter vorbei zu schmuggeln, harsch zur├╝ck in den Raum verwiesen wird und ihn zur├╝cklegen muss, war neu f├╝r uns. Zum Gl├╝ck hatten wir einen Platz mit Blick auf die T├╝re, weshalb Cindy sehen konnte, wie sich andere G├Ąste strafbar machten. Wir haben unsere ├äpfel dann ganz brav auf dem Tisch liegen lassen. ­čśë

Unsere Tour hat uns nach Castelsardo gef├╝hrt wo man ein schwarzes Kruzifix und eine Burg besichtigen kann, oder sagen wir k├Ânnte. Das Kruzifix war im Museum der Kirche und das hatte geschlossen. Da hab ich mal ganz umsonst unsere Beziehung aufs Spiel gesetzt und Cindy bei knapp 40Grad auf den Burgberg gejagt.
Das Castel war auch nicht wirklich der Hit, aber immerhin durften wir das erste mal in diesem Urlaub Eintitt bezahlen. 2ÔéČ pro Person f├╝r diese Eindr├╝cke:

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Mit ein paar Schnappsch├╝ssen im Gep├Ąck sind wir mit Salvatore dann wieder heim gefahren und was soll ich sagen, ich darf einen weiteren Laster auf seinen Kotfl├╝gel malen ­čÖé
Auf der Hinfahrt sind wir durch Sassari gefahren, die Umgehungsstrasse f├╝hrt mittlerweile auch schon durch die Stadt, und haben einen Blick auf den Friedhof erhaschen k├Ânnen. Folgerichtig haben wir bei der Heimfahrt dort einen Halt eingelegt und ihn besichtigt. Es ist super interessant, wie unterschiedlich doch die Totenkultur zu unserer ist. Hier das Best Of der Prunkgr├Ąber:

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Als letzter Task f├╝r heute war dann noch Strand und Baden geplant. Also ab ins Hotel, Klamotte angelegt und zum Strand getingelt. Kaum dort auch schon in ein spitzes Plastikteil getreten und die grosse Zehe aufgeschlitzt. Brav ins Hotel, dort mit Desinfektionsmittel und Pflaster versorgt worden und Cindy im Pool geparkt w├Ąhrend ich meine Wunde verpflegt habe. Nach ca 20 Minuten war die Wunde sauber und der Tag gelaufen.
Immerhin gab es eben noch ein delikates Znacht mit reichlich Vino und jetzt heisst es Energie tanken f├╝r morgen.

Schlaf gut.

Sardinien Tag 2

Liebes Tagebuch

Nach unserem etwas kargem Fr├╝hst├╝ck haben wir uns noch mit Wasser und ein wenig Geld eingedeckt, um unsere Erkundungsfahrt so richtig zu starten.
Wir sind zur├╝ck an die Ostk├╝ste und haben uns in Porto Cervo den Yachthafen angetan. Hammer wie wenig Tiefgang Geld haben kann … Cindy hat ein paar tolle Bilder gemacht, bei mir war nat├╝rlich der Akku leer.
Die kleinen Gassen sind f├╝r unseren Fiat 500 und das Navi kein Problem, aber das bergige Gel├Ąnde … ohne Worte. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich den letzten Berg nur im 1.Gang bew├Ąltigen konnte. Das n├Ąchste mal schalte ich die Klima aus, vielleicht gibt dsa noch ein wenig Kraft f├╝r unseren Kleinstferari.
Durchgeschwitzt ging es dann zum n├Ąchstbesten Strand, an dem wir f├╝r sensationelle 15ÔéČ zwei Liegen mit Schirm h├Ątten mieten k├Ânnen. Zum Gl├╝ck ist Vorsaison!!!
Beim n├Ąchsten Strand Baja … hat dann alles geklappt:
Schattenparkplatz, nur 300m laufen und ein tolles Restaurant mit lecker Essen. Das Wasser ist ungef├Ąhr so (—) kalt, aber ich habs geschafft und war Schwimmen.

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Der Abstecher hat uns dann f├╝r die n├Ąchsten 3h Fahrt frisch gehalten, w├Ąhrend denen Cindy ca 179 Minuten geschlafen hat und Salvatore (ich habe unseren Fiat so getauft, weil er genauao langsam ist wie der Kollege am HERTZ Schalter) und ich haben zwei Laster ├╝berholt. Das ├ťberholen ist wie in den Krieg zu ziehen. Nur wenn Wind und Terrain es zulassen hat man den Hauch einer Chance, ansonsten geht man unter und stirbt.
Algheto hat uns dann herzlich empfangen und wir hatten ein leckeres Dinner in einem Strandrestaurant und einen tollen Sonnenuntergang.

Gute Nacht und bis morgen

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Sardinien Tag 1

Liebes Tagebuch

Der Sonntag heute hat mal wieder sehr fr├╝h angefangen, um 8 war die Nacht rum und Emily war nicht mal schuld daran. Schon interessant, wie schnell man sich an Sachen (Aufstehzeiten) gew├Âhnt.

Nachdem gestern ein paar von Cindys und mittlerweile auch meinen Kollegen zum Grillieren da waren, hatte die K├╝che noch gen├╝gend Aufgaben f├╝r uns parat. Sp├╝hlmaschine aus- und wieder einr├Ąumen, Gl├Ąsser und Grillrost sp├╝hlen, Boden wischen, … HAUSFRAUEN-F├ťNFKAMPF

Stolz wie Graf Kacke, dass alles blitzt und blinkt habe ich dann die letzten Klamotten in meine Reisetasche geworfen. Am Abend geht es ja schliesslich nach Sardinien. Kaum zur├╝ck in der K├╝che schaut es wieder aus wie Sau – Cindy hat Z’Mittag gekocht (korrigiere: gebraten)… HAUSFRAUEN-DREIKAMPF -> K├╝che gl├Ąnzt wieder

Nach Essen und Vertr├Âdeln der restlichen Zeit ging es dann zum Flughafen. Der Flug hatte 20 Minuten Versp├Ątung, was f├╝r Italien als p├╝nklich gilt, somit war alles Bestens.
In Olbia haben wir dann unseren Leihwagen von Salvatore ├╝bgeben bekommen, der auch bei einer Menschenschlange von 10 Leuten genug Zeit findet, um sich von uns ein paar Deutsche W├Ârter erkl├Ąren zu lassen. Nach 25 Minuten, wir peinlich ber├╝hrt und Salvatore gl├╝cklich, da er jetzt

fast leer

in seinem Wortschatz verf├╝gbar hat.

Unser Auto ist ein … Trommelwirbel … Fiat, wer h├Ątte das gedacht. 2-T├╝rer und gerade genug Platz, dass meine Reisetasche nicht mehr in den Kofferraum passt. Eigentlich ein s├╝sses Ding und das Panoramaglasdach ist auch super, aber mehr als 3 PS w├Ąren toll gewesen.
Langes Schreiben kurzer Sinn:
Wir sind nach einem langen Tag gut in Olbia gelandet und um 22:30 dann auch im Hotel angekommen. Haben ein tolles Zimmer mit Blick auf den Hafen und gehen jetzt ins Bett.

Mal sehen, was morgen auf uns wartet.

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